Wer wir sind
Was wir erreichen wollen
Wir wollen Bildungsscheren schließen, Startchancen in der Bildungskarriere verbessern sowie Kinder ganzheitlich fördern und fordern.
Wir wollen zu einer fröhlichen, motivierenden und erfolgreichen Entwicklung aller Kinder beitragen.
Wir möchten Pädagogen im In- und Ausland effizientes und alltagstaugliches Rüstzeug an die Hand geben, damit sie kindgerecht ihre Bildungsaufträge erfüllen können.
Wir möchten Eltern und Familien Orientierung geben, damit sie die kostbare Zeit der frühen Kindheit mit ihren Kindern genießen können.
Warum wir das tun
Wir haben Freude an der Arbeit mit Kindern und Respekt vor deren Bedürfnissen und Fähigkeiten. Wir glauben an die Bedeutung von themenübergreifendem Spielen.
Wir glauben, dass alle Kinder die gleichen Voraussetzungen und die gleichen Bedürfnisse haben — unabhängig von ihrem sozio-ökonomischen Hintergrund. Unsere Konzepte sind vor allem eine Idee, ein strukturierender Rahmen, eine reiche Spielumgebung. Alle Materialien sind optional.
Wir orientieren uns an Erkenntnissen der Hirnforschung und der Entwicklungspsychologie, also daran, wie Kinder lernen und was sie für eine gesunde Entwicklung benötigen. Daraus resultiert ein ko-konstruktiver, ganzheitlicher Ansatz mit konsequenter Ausrichtung am phantasievollen (Rollen-)Spiel.

Barbara Schindelhauer
Gründerin und Inhaberin des ifvl,
Autorin, Trainerin
Meine beiden Kinder und ihre Freunde im Kindergarten haben mir 2004 (!) gezeigt, dass Gerhard Friedrich mit seinem Zahlenland etwas ganz Besonderes (und Zeitloses) geschaffen hat. Die Kinder waren völlig absorbiert vom Zahlenland und es spielte sich auf allen Ebenen so viel ab — völlig ungezwungen und voller Freude!
Das ist seit damals meine Berufung: durch Mathe mit Kinderaugen einen Beitrag zu leisten für die Entwicklung von Kindern in dieser so wichtigen Lebensphase von 3 bis 6 Jahren!

Mama, wir sitzen im Dreieck! Und wenn Papa da wär‘, wär’s ein Viereck!“
Tom (5) und Tina (4) damals, 2004.
Ich gründete das ifvl und konnte Gerhard Friedrich als meinen wissenschaftlichen Beirat gewinnen. Seitdem gebe ich Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und entwickle Umsetzungshilfen, die stets an praktische Erfahrungen angepasst werden. Seit 2011 bin ich Co-Autorin des Bestellers Komm mit ins Zahlenland. Mit großer Freude durfte ich miterleben, wie sich Komm mit ins Zahlenland als feste Größe in deutschsprachigen Kindergärten etablierte. Mittlerweile erreicht das Konzept auch immer mehr Grundschulen und unterstützt Lehrkräfte im Anfangsunterricht.
Die internationale Entwicklung macht mir besonders viel Freude, mit Konferenzen und Kooperationen, darunter Entwicklungshilfeprojekte in Afrika. Ein Quantensprung war hierfür das Bilderbuch My Garden is a Square, das ich 2022 zusammen mit dem australischen Mathematiklehrer Mark Hansen reimte (und das Freunde meiner Kinder illustriert haben, die Grafikdesign studieren!). Das Buch gibt es in 8 Sprachen und die deutsche Fassung Mein Garten ist ein Viereck hat die Zahlenland Idee auch Familien noch zugänglicher gemacht.

Mark Hansen
Ich bin dankbar für die positiven Rückmeldungen aus Kitas und aus Schulen, weil sie zeigen, dass wir einen echten Beitrag zu den Startchancen von Kindern leisten! Nicht nur für Mathematik, sondern generell und auch für die Zweitsprache.
Ursprünglich studierte ich Betriebswirtschaftslehre und Psychologie (Diplom-Kauffrau) an der Universität Mannheim und ergänzte das mit einem Master of Science (MSc) in Kommunikation in Stirling/Schottland. Ich arbeitete mehrere Jahre im Marketing/Vertrieb eines internationalen Konzerns mit Führungsverantwortung und lebte ein Jahr in den USA. In der Elternzeit konnte ich endlich meine Freude am Umgang mit Kindern ausleben und engagierte mich ehrenamtlich im Kindergarten. Dann kam das Zahlenland um die Ecke…
Ach ja: Meine Kinder und Mathematik sind auch heute noch Freunde. 🙂

Dr. Gerhard Friedrich
Wissenschaftlicher Beirat des ifvl,
Autor
Zwischen 2003 und 2006 leitete ich ein Forschungsprojekt zur mathematischen Frühförderung in Kindergärten, welches vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg sowie von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert wurde.
Mein Sohn Lutz, damals 4 Jahre alt, war unter den ersten Kindern, die aus der theoretischen Idee Komm mit ins Zahlenland formten. Heute hilft meine Enkeltochter Toni tatkräftig bei der Entwicklung neuer Ideen mit.
Ich bin promovierter Diplom-Pädagoge und Privatdozent für Allgemeine Didaktik an der Universität Bielefeld. Zuvor arbeitete ich als Lehrer für die Fächer Mathematik, Technik, Pädagogik und Psychologie.

Meine Enkelin Toni testet das Zahlenland Mini-Bastelspiel
Mein wissenschaftlicher Arbeitsschwerpunkt ist die Entwicklung didaktischer Konzepte für die frühe Pädagogik. Meine Rolle im ifvl ist die des wissenschaftlichen Beirats. Ich bin Vater von vier Kindern und Hobbymusiker.
Mit dabei im Team ifvl
Wir haben das Glück, mit der Zeit unabhängige Expertinnen gefunden zu haben, die als langjährige Überzeugungstäterinnen ihre Erfahrung in praxisorientierten Seminaren weitergeben.

Gabriele Heber — ist von Beruf Erzieherin und Heilpädagogin und leitet einen dreigruppigen Kindergarten in Ostwestfalen.
Sie verfügt über vielseitige praktische Erfahrungen mit den ganzheitlichen Förderkonzepten des ifvl mit Kindern unterschiedlichen Alters (3-7 Jahre), einschließlich behinderten Kindern.
Sie ist maßgeblich an der Umsetzung des Konzeptes “Komm mit in Farbenland“ beteiligt, u.a. mit der Herstellung eigener Materialien wie Farbkleckse und ein Farbenspiel.

Doris Mössinger — ist Erzieherin und entwickelte das Konzept „Mein mathematischer Morgenkreis“.
In ihrem Lebenslauf finden sind immer wieder längere Aufenthalte im Ausland, darunter 5 Jahre in Rio de Janeiro, wo sie eine Kindertagestätte in einem der vielen Slums aufbaute und deren Mitarbeiter schulte. Im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten hat sie das Zahlenland bereits nach Rumänien, den Mittleren Osten und nach Indien weitergetragen.
Seminare auch im Raum Stuttgart und im Saarland.

Gudrun Trabert — ist Erzieherin und langjährige Leiterin eines dreigruppigen Kindergartens.
Ein Farbenland- und Kinderkunstprojekt, das sie mit den Kindergartenkindern durchgeführt hat, fand regional sehr große Beachtung.
Zusatzqualifikationen sind die Weiterbildung „Musik in der pädagogischen Arbeit mit Kindern“ und der „Europäische Computerpass X-pert Master“. Außerdem leitet sie Kinderturnkurse und ist als Referentin für verschiedene pädagogische Themen tätig.
Sie hat zwei Kinder, engagiert sich zudem ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen der Gemeinde, der kirchlichen Frauenarbeit und dem Elternbeirat der Schule. Seit Jahren schreibt sie außerdem als freie Pressemitarbeiterin für die örtlichen Zeitungen.
